Lernen mit digitalen Zeugnissen (LediZ)
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Sinti und Roma der zweiten Generation in Deutschland

Von Dezember 2020 bis Januar 2021 wurden mit Mario Anton, Rosita Broschinski, Alexander Diepold, Bobby Falta, Regina Horvath, Hermann Krause, Iwan Kwiek, Josef Schneeberger, Ramona Sendlinger und Karin Wittmann insgesamt zehn Sinti und Roma der zweiten Generation und ihre Erfahrungen in einem interaktiven digitalen 3D-Zeugnis verfilmt.

Im Laufe der Dreharbeiten wurden den Beteiligten über 3.000 Fragen gestellt und knapp 40 Stunden Material aufgezeichnet. Die Aufnahmen wurden dabei in Kooperation mit der Stereoscopic Technologies GmbH (STEREOTEC) in Gilching bei München unter Einsatz eines Spiegelrigs mit zwei ARRI Alexa Mini durchgeführt.

Die Archivierung der Daten erfolgte wie schon beim Vorgängerprojekt am Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Nach Abschluss der Trainings- und Testphase sollen die Zeugnisse noch 2021 in Zusammenarbeit mit der Freudenberg Stiftung, deren Förderung das Projekt ermöglicht hat, zur öffentlichen Nutzung an Schulen und anderen Einrichtungen zugänglich gemacht werden. Hierzu erfolgt parallel die Erarbeitung eines didaktischen Begleitkonzepts, das langfristig die unabhängige Nutzung der Zeugnisse durch qualifizierte Lehrkräfte und Multiplikator*innen ermöglichen soll.

Zilli Schmidt

In Kooperation mit der Siftung Denkmal der ermordeten Juden Europas sowie durch Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes und Freudenberg Stiftung wurde im Juli 2021 ein interaktives digitales 3D-Zeugnis der 97-jährigen Sintezza und Überlebenden des NS-Völkermords an den Sinti und Roma aufgenommen.

In Kooperation mit der Firma Stereoscopic Technologies GmbH (STEREOTEC) wurden Zilli Schmidt in Mannheim über 4 Tage insgesamt etwa 400 Fragen gestellt. Die Antworten wurden mithilfe eines Spiegelrigs mit zwei ARRI Alexa Mini stereoskopisch verfilmt und anschließend am Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften archiviert.

Zukünftig ist eine Nutzung an Schulen und anderen Einrichtungen im gesamtdeutschen Raum, mit dem Schwerpunkten Bayern sowie Berlin-Brandenburg, geplant. Im Rahmen eines sich derzeit in Entwicklung befindenden didaktischen Begleitkonzepts wird auch hier langfristig die Möglichkeit einer unabhängigen Nutzung durch Lehrkräfte und Multiplikator*innen angestrebt.


Laufzeit: ab Januar 2020

Ansprechpartner: Fabian Heindl

Förderung: Freudenberg Stiftung

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