Lernen mit digitalen Zeugnissen (LediZ)
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Aktuelles

14.10.2021: Lehrer*innenfortbildung am NS-Dokumentationszentrum München

In Kooperation mit der Bayerischen Museumsakademie findet am 14.10.2021 von 10:00 - 17:00 Uhr am NS-Dokumentationszentrum München die Lehrer*innenfortbildung "Das Ende der Zeitzeugenschaft und die zeithistorische Bildung" statt. Inspiriert von der aktuellen Ausstellung "Ende der Zeitzeugenschaft?" gehen Lehrkräfte, Geschichtsdidaktiker*innen und Mitarbeiter*innen von Museen, Gedenkstätten und Erinnerungsorten gemeinsam der Frage nach, was das Ableben der letzten Zeitzeug*innen der NS-Verbrechen für die zeithistorische Bildungsarbeit bedeutet. Unter anderem führen Prof. Dr. Anja Ballis und Prof. Dr. Michele Barricelli einen Workshop zu den Möglichkeiten digitaler Medien durch. Die Veranstaltung findet vor Ort am NS-Dokumentationszentrum München und online über die Plattform Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldemöglichkeiten und das vollständige Programm finden Sie hier.

22.09.2021: LediZ im Salon Luitpold

Am 22.09.2021 stellen Prof. Dr. Markus Gloe und Prof. Dr. Karsten Fischer von 19:00 - 20:30 Uhr im Salon Luitpold das Projekt LediZ vor. Die Veranstaltung mit dem Titel "Interaktive Zeugnisse von Holocaust-Überlebenden – Technische Spielerei oder Potenzial für die historisch-politische Bildung?" ist offen für alle Interessierten und wird auch als Livestream übertragen. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

11.08.2021: Neue Ausgabe der "Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes"

Die Zeitschrift "Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes" konzentriert sich je Heft auf ein Schwerpunktthema mit Beiträgen zu fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und wissenschafts- wie bildungspolitischen Entwicklungen. In der aktuellen Ausgabe (3/2021) mit dem Schwerpunkt "Erinnerungskultur und Deutschunterricht" ist die Münchner Forschungsgruppe mit Beiträgen von Anja Ballis, Florian Duda, Cathrin Eckerlein und Lisa Schwendemann vertreten.

ab 01.07.2021: LediZ am NS-Dokumentationszentrum München

Am 23. Juni eröffnet das NS-Dokumentationszentrum München die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“, ein Kooperationsprojekt mit dem Jüdischen Museum Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Ab dem 1. Juli können Besucher*innen der Ausstellung mit der 2D-Version von Abba Naors Zeugnis sowie zu ausgewählten Terminen (07.07.2021, 14.07.2021, 21.07.2021, 22.09.2021; immer um 10:00 Uhr) mit der 3D-Version interagieren. Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung am 1. Juli finden Sie hier.

Die virtuelle Eröffnung der Ausstellung können Sie auf YouTube ansehen.

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Bildnachweis: NS-Dokumentationszentrum München, Foto: Orla Connolly

Veranstaltungen (25)

Am 02.08.2021: Präsentation im Projekt "I_remember – Digital Lab of Remembrance"

Im Rahmen der Internationalen Jugendbegegnung Dachau 2021 präsentierte Fabian Heindl in der Vortragsreihe "Do (u) remember? The past, presence, and future of digital remembrance" des Projekts "I_remember – Digital Lab of Remembrance" das Projekt LediZ mit Schwerpunkt auf einem Zeugnis von Sinti und Roma der zweiten Generation.

Vom 19. bis 23.07.2021: Präsentation auf der IAGS Tagung an der Universität Barcelona

Auf der 15. IAGS Tagung Genocide and Its Prevention in the Digital Age - 21st Century Challenges präsentierte Prof. Dr. Anja Ballis unter dem Titel "Digital Media in Holocaust Education – A Multiperspective Study on the Effects of Interactive 3D Testimonies of Holocaust Survivors" Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. Gastgeberin der Konferenz war die Universität Barcelona.

Am 25.06.2021: Präsentation von LediZ auf dem ADBU 2021

Der Arbeitskreis der Deutschdidaktik an bayerischen Universitäten (ADBU) ist der Zusammenschluss aller im Bereich der Deutschdidaktik an bayerischen Hochschulen Lehrenden. Die (virtuelle) Tagung 2021 drehte sich um den thematischen Schwerpunkt "Digital – Lesen – Unterrichten – Forschen – Entwickeln". Ernst Hüttl und Frauke Teichmann präsentierten hierzu am 25.06.2021 das Projekt LediZ und ihre damit verknüpften Forschungsvorhaben.

Am 19.06.2021: Vortrag auf der 15. Ingenieurspädagogischen Jahrestagung 2021

Fabian Heindl präsentierte auf der Ingenieurspädagogischen Jahrestagung am 19.06. 2021 unter dem Titel "Der Einsatz von KI in Bildungsprozessen – Herausforderungen und Chancen am Beispiel digitaler Zeitzeugnisse" das Projekt LediZ und diskutierte den Einsatz von KI in Bildungskontexten. Am Fallbeispiel der interaktiven digitalen 3D-Zeugnisse wurde erörtert, welche Chancen und Herausforderungen sich aus pädagogischer und ethischer Perspektive bei der Entwicklung und Nutzung solcher Technologien in Bildungsprozessen ergeben können.

Vom 11. bis 12.06.2021: Vortrag und Workshop auf der virtuellen Tagung "Digitale Medien im (Deutsch-)Unterricht" der PH Ludwigsburg und der Universität Stuttgart

Die AStA der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und der Universität Stuttgart organisierten im Juni 2021 eine Tagung zu "Digitalen Medien im Deutschunterricht". Im Zentrum standen Vorträge von Expert*innen, welche durch von Student*innen geleitete Workshops ergänzt wurden. Die Workshops dienten der Vernetzung der Student*innen sowie der direkten Anwendung und kritischen Auseinandersetzung mit den zuvor gehörten Vortragsinhalten. Prof. Dr. Anja Ballis und Michael Kuhn waren auf der Konferenz am 11. und 12. Juni mit Überlegungen zu LediZ vertreten.

Am 11.06.2021: Vortrag auf dem SYP-Workshop "Digitale Geschichtskultur"

Im Rahmen des SYP-Workshops "Digitale Geschichtskultur" stellte Fabian Heindl das Projekt LediZ unter dem Titel „Interaktive digitale 3D-Zeitzeugnisse in der historisch-politischen Bildung“ vor. Der Workshop wurde von der Bochumer Ortsgruppe der Studierenden und Young Professionals in der AG Angewandte Geschichte/Public History (SYP) im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) gemeinsam mit dem Arbeitskreis "Digitaler Wandel und Geschichtsdidaktik" in der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD) ausgerichtet.

Am 25.05.2021: Dr. Eva Umlauf zu Filmaufnahmen in Potsdam

Am 25. Mai 2021 machte sich das Projektteam auf den Weg ins Filmstudio Babelsberg. Dort erzählte Dr. Eva Umlauf in sechs Episoden aus ihrem Leben. Diese wurden mit neuester Technologie von der volucap und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut aufgenommen. Ziel des Projektes ist es, diese Filmaufnahmen in eine VR Experience für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zu integrieren.

Am 19.05.2021: Workshop auf der Internationalen Konferenz zur Geschichte und Erinnerung der nationalsozialistischen Konzentrationslager

Vom 18. bis 21. Mai 2021 hielt die Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten in Kooperation mit der Humboldt-Universität Berlin in virtueller Form die Internationale Konferenz zur Geschichte und Erinnerung der nationalsozialistischen Konzentrationslager ab. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf medialen Erwartungen und veränderten Rezeptionsweisen von Gedenkstättenbesucher*innen. Am 19. Mai führten Prof. Dr. Anja Ballis und Prof. Dr. Markus Gloe im Panel "Digitalisierung der Erinnerung" den Workshop "Neue Kommunikationsformen, neue Räume? – Digitale Zeugnisse zwischen Schulhof, Gedenkstätte und Museum" durch. Die Aufzeichnung der Veranstaltung kann auf YouTube angesehen werden.

Am 11.05.2021: Veranstaltung "Immersive Storytelling for Documentary Narratives: Wie AR und VR das Geschichtenerzählen verändern" auf dem DOK.fest München 2021

Daniel Kolb vom Leibniz Rechenzentrum und Tim Deussen vom Studio Deussen präsentierten und diskutierten auf dem DOK.fest München 2021. Bei der Veranstaltung Immersive Storytelling for Documentary Narratives: Wie AR und VR das Geschichtenerzählen verändern wurde anhand der Projekte "LediZ" und "Loving Ones" betrachtet, wie sich dokumentarisches Erzählen durch neue Technologien wie Augmented Reality und Virtual Reality verändert.

Am 10.05.2021: Präsentation "Preserving Conversations with Contemporary Holocaust Witnesses: Evaluation of Interactions with a Digital 3D Testimony" auf der ACM Konferenz "Human Factors in Computing Systems"

Die ACM Conference on Human Factors in Computing Systems (CHI) ist eine seit 1982 jährlich veranstaltete wissenschaftliche Konferenz der ACM SIGCHI, die sich mit der Interaktion zwischen Menschen und Computern beschäftigt. Auf der diesjährigen Veranstaltung präsentierte und diskutierte Daniel Kolb vom Leibniz Rechenzentrum die Studie "Preserving Conversations with Contemporary Holocaust Witnesses: Evaluation of Interactions with a Digital 3D Testimony" zum Projekt LediZ. Der vollständige Beitrag kann auf YouTube angesehen werden.

Am 04.05.2021: Präsentation erster Forschungsergebnisse an der ALP Dillingen

Prof. Dr. Anja Ballis stellte auf einem Fortbildungslehrgang der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen Seminarlehrkräften im Fach Deutsch (Realschule) erste Forschungsergebnisse in der schulischen Arbeit mit digitalen Zeugnissen vor.

Am 24.03.2021: Online-Workshop im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus"

Bereits zum fünften Mal beteiligte sich die Stadt Marburg in Form von Rundgängen, Mitmach-Aktionen, Ausstellungen, Theateraufführungen, Online-Workshops und Diskussionsrunden an der Kampagne "Internationale Wochen gegen Rassismus", die in diesem Jahr unter dem Motto "Solidarität. Grenzenlos." stand. Drei Marburger Schulklassen aus der zehnten Jahrgangsstufe nahmen mit viel Engagement und Neugierde am Online-Workshop "Lernen mit digitalen Zeugnissen" (Leitung: Ernst Hüttl) teil, in dem sie Abba Naors digitalem Zeugnis selbst Fragen stellen und sich über diese Form der Begegnung austauschen konnten.

Am 26.02.2021: Keynote auf der 79. Internationalen Wissenschaftlichen Konferenz der Universität Lettlands

Am 26.02.2021 hielten Prof. Dr. Anja Ballis und Prof. Dr. Markus Gloe die Keynote der Session Difficult Heritage: Communication and Interpretation im Rahmen der 79. Internationalen Wissenschaftlichen Konferenz der Universität Lettlands. Der Vortrag trug den Titel "Technology Meets Heritage - Interactive 3D testimonies at a German memorial site".

Am 22.02.2021: Virtuelle Fortbildung für Lehrkräfte: "Der Holocaust im Schulunterricht"

Am 22.02.2021 fand von 15-19 Uhr die virtuelle Lehrer*innenfortbildung "Der Holocaust im Schulunterricht: Vermittlung - Forschungstrends - Herausforderungen" statt.

Am 26.01.2021: Zeitzeugen-Zoom mit Pinchas Gutter

Am 26.01.2021 fand via Zoom ein Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Pinchas Gutter statt. Den Flyer der Veranstaltung finden Sie hier.

Am 22.12.2020: Vortrag zu "Interaktive 3D-Zeugnisse. Entwicklung, Erforschung und Exploration"

Am 22.12.2020 hielt Prof. Dr. Anja Ballis im Rahmen des Seniorenstudiums einen Vortrag zu "Interaktive 3D-Zeugnisse. Entwicklung, Erforschung und Exploration".

Am 01.12.2020: Ein Beitrag zu LediZ im Newsletter der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (BMBF)

Prof. Dr. Markus Gloe berichtet im Newsletter der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (Ausgabe 5|2020) über die Entwicklung und Erforschung der interaktiven digitalen 3D-Zeugnisse.

Am 12.11.2020: Fortbildung "Virtuelle Zeitzeugen?" der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Bei einer virtuellen Fortbildung im Rahmen der Aktionstage Netzpolitik & Demokratie der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit präsentierten Prof. Dr. Anja Ballis und Prof. Dr. Markus Gloe das Projekt LediZ.

Am 05.11.2020: Eröffnung des DFG-Netzwerks "Testimony meets Technology"

Am 5. November 2020 kamen Mitglieder, Assoziierte und Gäste des DFG-Netzwerks „Testimony meets Technology“ via Zoom erstmals zusammen, um sich über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft interaktiver digitaler Zeugnisse von Holocaust-Überlebenden auszutauschen. Knapp zwanzig Forscher*innen und Expert*innen aus verschiedenen Ländern, Institutionen und Fachdisziplinen nahmen an der gut sechsstündigen Auftaktveranstaltung teil.

Vom 5. bis 11.10.2020: LediZ an der KZ-Gedenkstätte Dachau

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Am 21.09.2020: LediZ auf der IJB Dachau 2020

Markus Gloe und Fabian Heindl stellten LediZ auf der IJB Dachau im Rahmen des Projekts "I_remember" vor. Der gesamte Beitrag mit Diskussion kann auf der YouTube-Seite des Projekts angesehen werden.

Am 02.06.2020: “Can you imagine?” Ein Zeitzeuginnen-Zoom mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Schloss

Eva Schloss wurde 1929 als Eva Geiringer in Wien geboren und musste mit ihrer Familie das Land verlassen, als die Nationalsozialisten 1938 in Österreich die Herrschaft übernahmen. Die jüdische Familie floh zunächst nach Belgien, dann in die Niederlande. Die Geiringers lebten dort am Merwedeplein in Amsterdam, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Familie Frank, deren Schicksal durch Annes Tagebuch dokumentiert ist. Die Geschichte der vierköpfigen Familie Geiringer ist weniger bekannt: Eva, ihre Mutter Elfriede, ihr Vater Erich und ihr älterer Bruder Heinz tauchten 1942 ebenfalls in der Stadt unter. Sie wurden am 11. Mai 1944 verraten – es war Evas 15. Geburtstag. Die Familie wurde in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Nur Eva und ihre Mutter erlebten die Befreiung des Lagers am 27. Januar 1945. Ihr Vater und Bruder waren nach einem Todesmarsch nach Ebensee im dortigen Außenlager des KZs Mauthausen zu Tode gekommen.

Da ein persönliches Treffen mit Eva Schloss aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr möglich war, schlug die inzwischen 91-jährige Zeitzeugin spontan ein Gespräch via Zoom vor. Am 2. Juni 2020 schaltete sie sich aus ihrem Zuhause in London zu und erzählte dem Münchner Seminar von ihrem Leben - auf Englisch, da es ihr in dieser Sprache leichter falle, über den Holocaust zu sprechen, auch wenn Deutsch ihre Muttersprache ist. Während sie ihre Verfolgungsgeschichte erzählte, richtete sie sich immer wieder mit einer Frage an die Studierenden: “Can you imagine?” Sie hob hervor, dass es gerade in der heutigen Zeit wichtig sei, Position zu beziehen und sich für Gerechtigkeit einzusetzen. Ihre Botschaft an die Studierenden lautete: “Don’t be a bystander. If you see injustice being done, speak up! That is a message for you as well, of course!” Zudem berichtete sie von ihren Begegnungen mit Otto Frank; er hatte 1953 ihre Mutter Elfriede geheiratet und wesentlichen Anteil daran, dass Eva zur Fotografin ausgebildet wurde. Seit nunmehr vierzig Jahren erzählt sie als Zeitzeugin die Geschichte ihrer Familie.

Eva Schloss nahm sich viel Zeit, auf die Fragen der Studierenden zu antworten. Diese bezogen sich vor allem auf die aktuelle Lage, ihr Verhältnis zu den Deutschen und ein Leben ohne Rache. Nach zwei vollen Stunden kam der Zeitzeuginnen-Zoom zum Ende. Es war eine sehr wertvolle Erfahrung, welche die Seminarteilnehmer*innen niemals vergessen werden.

Wenn Sie sich Eva Schloss' Antworten auf einige der Fragen der Studierenden anhören möchten, können Sie dies hier tun.

Im Logbuch Digitale Lehre können Sie sich auch den vollständigen Videomitschnitt des Zeitzeuginnen-Zooms mit Eva Schloss ansehen.

Am 22.01.2020: Digitale Zeugnisse feierlich eröffnet!

Am 22. Januar 2020 wurden die digitalen Zeugnisse im Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Garching feierlich eröffnet.

Nach der Begrüßung durch den Hausherren Prof. Dr. Dieter Kranzlmüller folgten Grußworte von Herrn Bernd Sibler (Videobotschaft, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst), Herrn Werner Karg (Ministerialrat, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus), Prof. Dr. Oliver Jahraus (Vizepräsident für den Bereich Studium) und Dr. Andreas Eberhardt (Vorstandsvorsitzender, Stiftung, Erinnerung, Verantwortung, Zukunft‘).

Daran anschließend stellten Studierende und Mitarbeitende der LMU München, die am Projekt beteiligt sind, die Lebensgeschichten von Eva Umlauf und Abba Naor vor. Sie brachten dabei persönliche Erfahrungen mit dem digitalen Zeugnis zum Ausdruck: Passagen, die sie beeindruckt haben, Formulierungen, die sich ihnen eingeprägt haben. Verwoben waren in diesen Vortrag lyrische Einlagen zu Ehren Eva Umlaufs.

Prof. Dr. Anja Ballis erläuterte Entwicklung und Besonderheiten der digitalen Zeugnisse entlang der drei Begriffe ‚Wertschätzung‘, ‚Zeugnis‘ und ‚Gemeinschaftsbildung‘. Im Februar 2018 wurden erste Überlegungen angestellt, die in enger Kooperation mit der Forever Holding und mit dem Leibniz-Rechenzentrum realisiert werden konnten. Erklärtes Ziel des Münchner Projektes ist, die Überlieferung der Ereignisse vor über 70 Jahren sicherzustellen und weiterzuführen. Trotz hohem technischen Aufwand ist den Beteiligten bewusst, dass die digitalen Zeugnisse die persönliche Begegnung und das Gespräch mit Eva Umlauf und Abba Naor nicht ersetzen können. Daniel Kolb, der am Leibniz-Rechenzentrum die Zeugnisse kompetent betreut, führte die technischen Grundlagen näher aus und ging auf die Besonderheiten der Spracherkennung ein.

Anschließend bot sich für die Gäste der Veranstaltung eine besondere Gelegenheit: Im ‚Zentrum für Virtuelle Realität und Visualisierung‘ erläuterte Prof. Dr. Markus Gloe die Funktionsweise und Besonderheiten des Systems. Die Besucher(innen) hatten dann die Gelegenheit, die 3D-Visualisierung zu erproben. Beobachtet und begleitet wurden sie dabei von Eva Umlauf und Abba Naor. Ihnen sei an dieser Stelle mit Nachdruck dafür gedankt, dass sie sich auf das Projekt eingelassen haben und bis heute ihre Geschichte erzählen.

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Am 06.11.2019: Educational Issues on 3D-Testimonies in the German Language ‒ A Research Report

Konferenz Lessons and Legacies, LMU München.

Am 19.09.2019: Präsentation Lernen mit digitalen 3D-Zeugnissen

Tagung der AG Kulturämter im Städtetag Baden-Württemberg (Heilbronn).

Presse- und Medienspiegel (25)

Abschlüsse, Ehrungen und Preise (3)

  • 09.04.2021: Jeden Monat empfiehlt die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur eine App, ein Spiel oder ein digitales Angebot mit Kinder- bzw. Jugendliteratur- oder -kulturbezug. Als App des Monats Mai hat die Jury die App Weiße Rose - Die App ausgezeichnet, die in Kooperation zwischen der LMU München, der DenkStätte Weiße Rose und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern im Rahmen des Multiplikatoren-Programms entwickelt wurde. Herzlichen Glückwunsch an Jacqueline Grandy und Johannes Büttner, die Autor*innen der App!
  • 01.11.2020: Lisa Schwendemanns Dissertationsschrift ist im Springer Verlag erschienen.
  • 20.02.2020: Lisa Schwendemann hat ihre Dissertation erfolgreich abgeschlossen - herzlichen Glückwunsch!